Regu-Coach-Akademie
Regulationsmedizin·16. Dezember 2021·3 Min Lesezeit

Wasserbetten unter der Lupe – ein kritischer Blick

Die Frage, ob Wasserbetten gesund sind, wird je nach Perspektive unterschiedlich beantwortet. Aus orthopädischer Sicht können Wasserbetten bei der Linderung von Beschwerden des Bewegungsapparats he…

Wasserbetten unter der Lupe – ein kritischer Blick

Die Frage, ob Wasserbetten gesund sind, wird je nach Perspektive unterschiedlich beantwortet. Aus orthopädischer Sicht können Wasserbetten bei der Linderung von Beschwerden des Bewegungsapparats helfen, da sie sich an den Körper des Nutzers anpassen. Viele Menschen berichten, dass sie durch ein Wasserbett weniger unter Rückenschmerzen leiden.

Dennoch gibt es auch Aspekte, die beachtet werden sollten. Neben den bekannten Vorteilen werden oft auch praktische Fragen diskutiert, z. B. hinsichtlich Kosten oder Pflege. Doch wie beeinflusst ein Wasserbett den Körper insgesamt? Diese Frage ist für gesundheitsbewusste Menschen besonders relevant und wird in diesem Beitrag näher betrachtet.

Viele Menschen informieren sich beim Kauf eines Wasserbetts zunächst über Komfort und Kosten, während gesundheitliche Aspekte oft weniger beachtet werden. Daher lohnt es sich, verschiedene Perspektiven einzubeziehen und das Thema umfassend zu betrachten.

1. Die Heizung im Wasserbett

Die Heizung sorgt für die angenehme Wärme eines Wasserbetts, was für viele Menschen komfortabel ist. In warmen Monaten wird sie oft nicht benötigt, sodass keine zusätzlichen Einflüsse entstehen. Wie bei vielen elektrischen Geräten entsteht jedoch bei eingeschalteter Heizung ein niederfrequentes elektromagnetisches Feld.

Niederfrequente elektromagnetische Felder werden von der WHO als möglicherweise krebserregend eingestuft. Besonders während der Nacht laufen wichtige Regenerationsprozesse im Körper ab, darunter die Zellteilung. Wissenschaftler erforschen, ob und inwieweit niederfrequente Felder biologische Prozesse beeinflussen können. Doch gerade während des Schlafs ist der Körper besonders empfänglich für äußere Einflüsse, und potenziell krebserregende Faktoren sollte man in seiner Schlafumgebung vermeiden.

Während therapeutische Magnetfeldanwendungen gezielt zur Behandlung eingesetzt werden, erzeugt eine Wasserbettheizung ein elektromagnetisches Feld mit ungerichteten Frequenzen. Die Auswirkungen solcher Felder auf langfristige Regenerationsprozesse sind weiterhin Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen, doch viele Menschen entscheiden sich bewusst dafür, ihre Schlafumgebung von möglichen Belastungen frei zu halten.

2. Wasser als resonanzfähiges Element

Wasser hat die Fähigkeit, auf eine Vielzahl von Umwelteinflüssen zu reagieren und Schwingungen aufzunehmen. Diese Eigenschaft wird in vielen Bereichen genutzt, etwa in der Homöopathie oder in der Frequenzmedizin. Einige Experten gehen davon aus, dass Wasser auch in der Umgebung verschiedene Frequenzen speichern kann.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Form eines Wasserbehälters Einfluss auf seine physikalischen Eigenschaften haben kann. Manche Menschen berichten, dass sie sich in einem Wasserbett stärker belastet fühlen als in einem herkömmlichen Bett. Die Strahlung, die von der Heizung eines Wasserbetts sowie von externen Umweltfaktoren wie WLAN, Mobilfunk und 5G ausgeht, könnte dabei eine Rolle spielen.

Unsere Testungen zeigen, dass einige Patienten mit chronischen Beschwerden in einem Wasserbett eine schlechtere Regulation des autonomen Nervensystems aufweisen. Während bei anderen Schlafsystemen eine verbesserte Anpassungsfähigkeit des Körpers gemessen werden kann, scheint dies bei Wasserbetten in bestimmten Fällen nicht der Fall zu sein.

Wer Wert auf eine belastungsfreie Schlafumgebung legt, sollte auch die möglichen Einflüsse eines Wasserbetts in seine Überlegungen mit einbeziehen.

Matthias Cebula, Gründer der Regu-Coach-Akademie

Über den Autor

Matthias Cebula

Gründer der Regu-Coach-Akademie und Experte für Regulationsmedizin mit über 15 Jahren Erfahrung und mehr als 15.000 Testungen. Begleitet Menschen dabei, Regulationsstörungen in den 8 Faktoren systematisch zu erkennen und anzugehen.